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Buchliebling 2011

May 31, 2012 Leave a comment


هوشنگ اسدی امروز در اتریش در حال دریافت جایزه بین المللی کتاب حقوق بشر با در دست گرفتن تصویری از هاله سحابی، جایزه خود را به او، به تمامی دختران ایرانی و به قربانیان سال ۶۰ تقدیم نمود

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Book Reading Houshang Asadi Letters to my Torture Germany – Wisboden 27 Aprill 2012

May 15, 2012 Leave a comment

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„Herrschaft des Gesindels“



IRAN Der Oppositionelle Houshang Asadi sieht keine Zukunft für den„Gottesstaat“

Houshang Asadi hat Folter und Gefängnis unter dem Schah und im islamischen Gottesstaat erlebt. Er musste seine Exkremente essen und wie ein Hund bellen. Aber er kämpft ungebeugt für Menschenrechte und Freiheit in seiner Heimat Iran. Am heutigen Samstag nimmt der im Pariser Exil lebende Oppositionelle in Mainz an einer Mahnwache der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) fürdie Inhaftierten in den Mullah-Gefängnissen teil.

Von einem Ein-Mann-Gericht in nur sechs Minuten zum Tode verurteilt und in der Haft gefoltert: Houshang Asadi.	Foto: Wita/Müller

Beim Redaktionsgespräch im Kurier bittet der Schriftsteller und frühere stellvertretende Herausgeber der Zeitung „Kayhan“ darum, den politischen Druck auf Teheran nicht nur in puncto Atomprogramm aufrechtzuerhalten, sondern auch im Blick auf die weiterhin furchtbare Menschenrechtssituation. Asadi und sein IGFM-Begleiter Daniel Holler sind froh, dass sich in Deutschland zahlreiche Politiker aus allen Parteien zu Patenschaften für gefangene Regimekritiker bereitgefunden haben, darunter die Wiesbadener Bundesfamilienministerin Kristina Schröder oder die alte und neue Saar-Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer.

Grausam und ermutigend

Was Asadi erzählt, klingt grausam, beeindruckend und ermutigend zugleich. Der junge Linksoppositionelle saß im Schah-Gefängnis mit dem heutigen geistlichen Führer Ali Khamenei in einer Zelle. Die damals hilfsbereite Solidarität unter Verfolgten schützte ihn nicht vor erneuter Inhaftierung nach der Khomeini-Revolution.

Und er hat inzwischen gelernt, dass die Menschenrechtsverletzungen eines „modernen Despoten“ noch steigerungsfähig sind in einem religiös-ideologischen System: „Der Schah wollte effektiv und rational die Opposition ausschalten. Die gegen angebliche Gottesfeinde aufgehetzten Folterknechte des neuen Regimes wollen den Menschen brechen“. Das bedeutete für ihn: sinnlose Fragen, sinnlose Qualen, sinnlose „Geständnisse“. So sollte Asadi für Sowjets und Briten gleichermaßen spioniert haben. Der „Prozess“ vor einem einzigen Geistlichen als Richter dauerte gerade einmal sechs Minuten. Das Urteil lautete auf Tod durch den Strang, später umgewandelt in 15 Jahre Haft, von denen Asadi sechs Jahre absitzen musste.

Briefe an den Folterer

Der mehrfach preisgekrönte Autor hat sich in seinen Memoiren „Briefe an meinen Folterer“ die Erfahrungen von der Seele geschrieben und zugleich die Brutalität entlarvt, mit der die Mullahs auch heute noch ihre Macht erhalten. Seinem Quälgeist „Bruder Hamid“, der mit einem Botschafterposten für seine Dienste entlohnt wurde, ist er bereit zu vergeben, aber für einen Sturz der „Herrschaft des Gesindels“ durch demokratische Wahlen kämpft er, unter anderem mit seiner Webseite „roozonline.com“.

Asadis Kontakte in den Iran machen ihm Hoffnung für den, wenn auch nicht kurzfristigen, Wandel: „Die Millionen, die vor drei Jahren gegen das Regime auf die Straße gingen, sind nicht weg. Sie bleiben wegen der Verfolgung nur im Moment zu Hause.“ Die meisten Leute seien den Gottesstaat leid.

Dass sein früherer Zellengenosse Khamenei das Atomprogramm aufgibt, glaubt der Exiliraner indes nicht. „Er trickst nur mit Zugeständnissen.“ Aber was die Kriegsgefahr anbelangt, sagt Asadi auch: „Die Führer Irans sind Fundamentalisten, verrückt sind sie nicht, wie manche im Westen glauben.“ Nach allem Leid ist er sichin einem Punkt sicher: „Ich werde mein Land irgendwann wiedersehen.

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“Irans Führer will die westliche Welt zerstören”

Kaum jemand kennt das Regime im Iran wie er: Houshang Asadi hat mit IransFührer Chamenei eine Zelle geteilt. Nun organisiert er aus dem Exil den Aufstand gegen den Mann, der ihm einst so nahe war. Im Interview erklärt der Autor, warum er immer noch an die grüne Revolution glaubt und wozu Teheran die Atombombe braucht.

Herr Asadi, der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad wird in deutschen Boulevardmedien nur noch der “Irre von Teheran” genannt, vielen Menschen im Westen gilt er als das personifizierte Böse. Ist es tatsächlich so einfach?

Herr Ahmadinedschad ist eine austauschbare Figur. Es war bisher das System von Herrn Chamenei (dem religiösen und politischen Führer, Anmerkung d. Redaktion)  andere nach vorn zu schicken und selbst im Hintergrund zu bleiben. Ahmadinedschad hat viel davon gesprochen, Israel zerstören zu wollen. Damit hat er die Sympathie vieler Muslime in den arabischen Ländern gewonnen. Nach der Niederschlagung der grünen Bewegung haben die Berichte über die Ermordung der jungen Demonstranten die Stimmung in den arabischen Ländern verändert. Deshalb hat Chamenei nun beschlossen, Ahmadinedschad stärker zurückzupfeifen und erstmals selbst mehr in den Vordergrund zu treten.

Sie kennen die Führer Irans, mit Ali Chamenei haben Sie im Gefängnis gesessen. Was treibt ihn an?

Ich weiß genau, wie Chamenei denkt, was er vorhat. Er will die westliche Kultur zerstören und die islamische Kultur etablieren, so wie er sie versteht. Wie die meisten iranischen Aktivisten befürchte auch ich, dass sich der Westen zu stark auf das iranische Atomprogramm konzentriert. Das Thema Atompolitik ist natürlich sehr wichtig, doch das Hauptproblem des Iran ist seine fundamentalistische Regierung. Wir nennen sie die schiitischen Taliban. Sie sind gegen die Einhaltung der Menschenrechte, gegen alles Moderne, gegen die westliche Kultur.

“Der Feind ist Israel”

Die iranische Führung misstraut dem Westen. Will sie die Atombombe, um sich sicherer zu fühlen?

Zur Person Houshang Asadi

Houshang Asadi, geboren 1951, ist ein iranischer Journalist, Autor und Übersetzer. Vor der Islamischen Revolution war er jahrelang Vize-Herausgeber der größten iranischen Tageszeitung “Kayhan”.

Als politischer Aktivist war Asadi bereits unter dem Schah-Regime inhaftiert. Damals teilte er zeitweilig eine Zelle mit dem heutigen religiösen und politischen Führer im Iran, Ajatollah Ali Chamenei.

Nach der Islamischen Revolution wurde Asadi erneut verhaftet und zum Tode verurteilt. Er saß sechs Jahre in Haft, bevor er begnadigt wurde. Über die erlebte Isolation, Folter und Demütigungen schrieb er später das Buch “Letters to my torturer”, das 2010 veröffentlicht wurde.

2003 gelang Asadi die Flucht ins Exil. Er lebt heute in Paris und betreibt dort das kritische persisch-englische News-Internetportal Rooz online.

Um auf die alltäglichen Menschenrechtsverletzungen im Iran aufmerksam zu machen, arbeitet Asadi mit Organisationen wie derInternationalen Gesellschaft für Menschenrechtezusammen. So unterstützt er derenPatenschaftsprogramm, bei dem Politiker wie Kristina Schröder (CDU) und Omid Nouripour (Grüne) die Patenschaft für inhaftierte Oppositionelle übernehmen.

Sie brauchen Atomwaffen, um sich zu schützen. Doch das ist nur die halbe Wahrheit. Sie brauchen sie auch, weil sie Israel zerstören wollen. Für die Islamische Republik und für Chamenei ist Israel der Feind. Und er denkt, dass Gott ihn gesandt hat, um Israel zu zerstören. Davon ist er tief in seinem Inneren überzeugt. Die iranische Führung ist eine Gefahr für die gesamte westliche Welt. Zuallererst aber ist sie eine Gefahr für mein Heimatland. Denn ein Krieg würde den Iran zerstören.

In Ihrem Buch „Letters to my Torturer“ beschreiben Sie ihren einstigen Zellennachbarn Ali Chamenei als einen freundlichen, menschlichen Mann…

Ich will Ihnen ein Beispiel geben. Als wir gemeinsam im Gefängnis saßen, wurde ein Häftling in unsere Zelle gebracht. Es war ein linker Aktivist, heute lebt er im Exil in Hamburg. Er war schwer gefoltert worden, konnte weder reden noch essen. Chamenei und ich haben uns gemeinsam um ihn gekümmert, ihn gefüttert, und damit sein Leben gerettet. Dieser junge Mann, der vor 40 Jahren einen Linken fütterte, ist derselbe, der nun den Befehl gibt, junge Menschen auf den Straßen zu ermorden und Frauen in den Gefängnissen zu vergewaltigen.

Tatsächlich wird Chamenei im Westen nur noch als Diktator wahrgenommen, als Verkörperung eines Regimes, das brutal gegen Andersdenkende vorgeht. Wie ist dieser Wandel zu erklären?

Es gibt ein bekanntes Buch des französischen Autors Robert Merle: „Der Tod ist mein Beruf“. Darin beschreibt er das Leben von Rudolf Höß, dem Kommandanten von Auschwitz. Der Roman beginnt mit einer Szene, in der der Lagerkommandant in seinem schönen Zimmer ist, im Hintergrund spielt Musik von Bach, er nimmt ein Glas Wein geht zum Fenster, öffnet es – und atmet den Gestank ein, der von den verbrannten Leichen kommt. Was ich damit sagen will: Es gibt den Menschen, und es gibt die Person, die Macht bekommt. Als ich Herrn Chamenei kennenlernte, war er ein netter, liebenswürdiger Mann. Aber zwei Dinge haben ihn verändert. Zuerst die fundamentalistische Überzeugung, die Welt zu verändern im Namen Gottes. Und als zweites die uneingeschränkte Ausübung von Macht.

Sie waren viele Jahre politischer Häftling, unter dem Schah-Regime ebenso wie nach der Islamischen Revolution 1979. Sie haben Folter in den iranischen Gefängnissen am eigenen Leib erfahren. Was wissen Sie über die derzeitige Situation von Regimekritikern im Iran?

Jeden Tag werden im Iran Aktivisten und Kritiker verschleppt, misshandelt, weggesperrt. Es ist so schrecklich und traurig. Die Leute, die mich und andere gefoltert haben, die viele Menschen getötet haben, werden mit immer mehr Macht versehen. Sie setzen das System der Gewalt fort. Deshalb ist es wichtig, die Öffentlichkeit auf das Schicksal der Inhaftierten zu informieren und so den Druck auf das Regime zu erhöhen. Ein gutes Beispiel dafür ist das Programm der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte, bei dem deutsche Politiker die Patenschaft für inhaftierte Regimekritiker übernehmen.

Vor anderthalb Jahren haben Sie sich in einem Interview noch sehr optimistisch geäußert. Sie gingen davon aus, dass die Grüne Revolution bald siegen und Reformen im Iran durchsetzen werde. Sind Sie angesichts der düsteren Nachrichten aus ihrer Heimat immer noch so hoffnungsfroh?

Ich sehe das heute genauso. Es ist eine trügerische Ruhe, die wir derzeit von außen sehen. Das Feuer schwelt unter der Asche. Und ein kleiner Funke reicht, um es zum Explodieren zu bringen, da bin ich sicher. Früher oder später werden die jungen Leute, vor allem die Frauen, die Lage im Iran verändern. Kein Regime kann sie auf Dauer kontrollieren.

Die Internet-Sperre durchbrechen

Wie kann aus dieser kleinen Flamme ein Flächenbrand werden?

Viele iranischen Aktivisten sind im Ausland und kommunizieren über Internet mit den Menschen im Land. Das ist sehr wichtig, und das Regime versucht, diesen Austausch zu verhindern. Journalisten, Autoren, Aktivisten wie ich sind im ständigen Kontakt mit den Menschen vor Ort. Wir versuchen, kleine Gruppen aufzubauen, um für den richtigen Moment vorbereitet zu sein.

Benötigen Sie dafür Unterstützung aus dem Ausland?

Der Westen kann uns helfen, den Eisernen Internet-Vorhang zu durchbrechen. Zum Beispiel, indem er technologische Hilfestellung gibt. Die westlichen Staaten sollten der iranischen Regierung nicht trauen. Und dabei geht es nicht nur um das Atomprogramm, es geht auch um die Menschenrechte im Land und die Durchsetzung freier Wahlen. Der Iran ist das einzige Land im Mittleren Osten, in dem die Jugend nicht antiwestlich eingestellt ist, sogar eher prowestlich, pro-USA. Wenn es dem iranischen Regime gelänge, die grüne Bewegung zu zerstören, dann wäre dies das Ende der wichtigsten Modernisierungsbewegung im Mittleren Osten.

Sie betreiben die kritische Nachrichten-Website Rooz online und machen aus ihrer Kritik am Regime in Teheran kein Hehl.  Wie sicher fühlen Sie sich im Exil?

Man ist im Iran in Gefahr, man ist außerhalb des Iran in Gefahr. Der iranische Geheimdienst ist auch im Ausland aktiv. Der Unterschied ist: Im Exil kann man etwas tun, im Iran nicht. Da muss man zu Hause hocken.

Wenn Sie Herrn Chamenei heute noch einmal gegenüber stehen würden, was würden Sie ihm sagen?

Ich würde zu ihm sagen: Schau in den Spiegel. Erkennst du noch den Ali Chamenei, der du warst, als du mit mir im Gefängnis saßest? Was ist passiert? Warum hast du dich von einem Adler in einen Teufel verwandelt?

Das Gespräch führte Nadja Erb.

Categories: German

Week’s Outlook: The Last Chance

April 21, 2012 Leave a comment

Houshang Asadi

As winter turned into spring, international community’s “last chance” warning to Iran turned into the “final chance” for the country to address the controversial nuclear issue.

True to form, Hashemi Rafsanjani suddenly reappears on the Iranian scene and changes the game at its last moment. Rather than using the term “Great Satan,” which is how the Iranian regime officially labels the US, he calls America the “greatest power” in the world and rather than talking of war with it says there should be negotiations.

So everything returns to this central issue: Iran’s relations with the US. This is a problem that has been inherited from the founder of the Islamic regime, ayatollah Khomeini. He compared the relationship between the two countries to that of a wolf and a sheep. Today, everything coming out of Tehran indicates that Khomeini’s successor continues to view Iran as the sheep which could be swallowed up any time by the wolf.

But phobia over a foreign power that could at any time change the regime in Tehran is not something unique to the Islamic republic. The last Shah of Iran had similar fears about the Soviet Union, and because of which he lost his throne. While the Soviet Union was Iran’s neighbor during the ancient regime, today the source of regime phobia has in fact encircled the country.

The Shah’s ambitions, which were rooted in Persian chauvinism, have given way to the ideological ambitions of ayatollah Khamenei which are rooted in Shiism.

But the Shah foreswore his throne without a fight. Till now, the leader of the Islamic regime has declared that he will not be removed without a fight. His views are primarily religious rather than political. If he wins this battle, then he will become the leader of the Islamic; if he is killed then he will remain the eternal martyr. Ayatollah Khamenei who has been groomed in the Islamic fundamentalist philosophy of seyed al Qotb will emerge the victor no matter what. In addition, he will not be subject to the same fate that confronted most of the country’s modern rulers, except ayatollah Khomeini. The three last kings of the two dynasties in the last 100 years of Iran’s history all died outside the country in bitterness. Dr Mohammad Mossadegh, the nationalistic leader died while he was under house arrest. In this gloomy picture, one cannot brush aside the fate of the dreadful fate of the dictators in the region as Syria’s Bashar Assad struggles to keep his power.

But Iran’s salvation appears to be completely different. Taking up even the Nowruz message that US President Barrack Obama sent to Iran can change the picture from a possible hell to a breakthrough.

But ayatollah Khamenei’s remarks and those of his close generals, the empty handed return of Turkish Prime Minister to Ankara last week, the stronger support for Syria, and the harsh attacks by Iran’s leader of Hashemi Rafsanjani all indicate that the order that the leader has issued to the whole system is nothing but “resistance.”

Israel sees war as the only response to this resistance. The international coalition that the US has formed views war as the final choice and at least for now stresses negotiations and diplomacy. A war however is not limited to just a military strike. Wars usually take place on suitable economic foundations and have public support.

This phase or type of war has already been raging and this week it attained new heights. SWIFT banking services to Iran will be completely stopped. More sanctions are added to the already extensive existing measures even as official sanctions have not yet started. Oil exports are already falling and Iraq has replaced Iran as OPEC’s second largest oil producer. Shipping, insurance and car manufacturing companies are also ending their economic operations in Iran or their cooperation with the country.

Three important international gatherings have taken place in the first two weeks of the Iranian New Year (starting from March 20, 2012) in Seoul, Istanbul and Baghdad in which Iran has been absent. The Turkish Prime Minister Tayyip Erdogan flies directly to Tehran from one of these conferences. It is still not clear whether he took a special message to ayatollah Khamenei but it is clear that he went home angry and empty handed. A few days after he left Tehran, Erdogan issued a strong and unprecedented statement against the Islamic republic of Iran accusing it of deception rather than engaging in diplomacy.

Turkey – one of the important three Islamic countries in the region – is rapidly distancing from Iran. Its positions are now closer to Saudi Arabia, the other Islamic power in the region and the world’s largest oil exporters. Turkey is finalized to be the first location for missile defense installation as Secretary of State Hillary Clinton and Saudi Arabia’s king agree on the UAE as the second.

Regional religious and political competitions and rivalries intensify to confront the “resistance” policies drawn up and guided by ayatollah Khamenei. Thus comes about a completion encirclement of Iran, as a country with a distinct history, language, religion and culture in this region.

In the Persian language there is a saying that translates into what happens in the year is displayed in spring, which is the first season of the Iranian New Year starting on the first day of spring every year.

This year’s spring is full of dangers. Washington officially says that the April 13 talks between Iran and the great powers is the “last chance” to avoid war. But Iran’s last minute positions suddenly throw a veil of ambiguity over the talks altogether. The quibbling now is over Istanbul or Baghdad as the venue for the talks, as the Islamic republic pursues its policy of killing time which stems from its deliberate policy of creating confusion. The message by a group of clerics that weapons of mass destruction are illegal in Shiism are the practical response and replacement for direct talks, a model that has been around for the past decade over the nuclear issue.

The central position of the Islamic republic can be ascertained from the words of its two senior officials, even though none are officially in any regime authority. Mohammad Javad Larijani, the principle architect of Iran’s foreign policy and a member of the very influential Larijani family, announces in Geneva that it is possible to have “complete transparency” in Iran in return for “cooperation” with the West. Hossein Mousavian, the former nuclear program negotiator who lives in the United States clarifies this “cooperation” as: “The West must stop talking about regime change in Iran.”

So everything depends on ayatollah Khamenei’s phobia: Fears of regime change by the US. Efforts to build a nuclear weapon too are for the purpose of gaining leverage in talks with the West to ensure the survival of the Islamic regime in Tehran.

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Interview met Houshang Asadi: de Volkskrant

April 12, 2012 Leave a comment

 Wikipedia :de Volkskrant

Interview met Houshang Asadi

April 7, 2012 Leave a comment
  Op welk moment besloot je je boek te schrijven?   Ik begon met mijn boek tijdens mijn martelingen. Ik ben schrijver en journalist, dus toe ik daar hing aan het plafond in de gevangenis dacht ik, als ik dit overleef of ontsnap moet ik over deze ervaringen schrijven. Elke menselijke ervaring is in de literatuur speciaal.  Maar ik begon daadwerkelijk te schrijven vele jaren later. Na 6 jaar gevangenschap werd ik vrij gelaten maar ik werd in mijn huis gecontroleerd. Zo werd ik vaak geblinddoekt meegenomen voor ondervraging en was ik altijd bang dat ze mijn huis binnen zouden gaan en al mijn papierwerk zouden vinden. Dus begon ik vaak met schrijven, maar dan stopte ik weer.  Tot dat ik mijn eigen land moest verlaten en naar Parijs vluchtte. In Parijs had ik niets, geen baan en niets te doen. Elke dag maakte ik een wandeling in mijn buurt en vond vlakbij mijn huis een bibliotheek. Ik ging naar binnen, vond papier en ging schrijven. Ik had toch niets te doen.   Je boek bestaat uit 28 brieven gericht aan je folteraar, vanwaar deze vorm?   Ik was begonnen met mijn boek, maar zocht nog naar de juiste vorm. Uiteindelijk herinnerde ik dat wij in gevangenschap gedwongen werden brieven aan onze folteraars te schrijven als we iets wilden.   De brieven moesten wij beginnen met in naam van God, Beste broeder Hamid mag ik naar het toilet. Later moesten wij ook blaffen als honden als we iets wilden, maar de brieven vond ik een goede vorm voor mijn boek, en toen begon ik te schrijven.   Kun jij iets vertellen over de omstandigheden in de Moshtarek gevangenis in Teheran waar je zat?   Ja, ik ben tot 5 keer toe gevangen gezet in Moshtarek. Voor de revolutie was het een foltermuseum. De laatste keer heb ik er zes jaar gezeten waar ik ook vele martelingen en mensonterende situaties onderging. Elke keer wij onze folteraar ontmoetten waren we geblinddoekt.   Mijn folteraar was broeder Hamid. Ik werd dag en nacht gemarteld. Opgehangen aan het plafond, beroofd van slaap met zweepslagen. Het ergste moment was dat ik werd gedwongen mijn eigen stront te eten.   Hoe herinner jij je Iran als kind?   Ik herinner mij Iran als kind als een vrij land. Tijdens de Sjah woonden wij in een groot huis en allerlei religies leefden met elkaar. Joden, Moslims, Shiva\’s noem maar op. Mijn moeder was een praktiserende moslim.  Niemand vroeg naar je religie. Dit bleef ook zo toen ik ouder werd en bij Kayhan krant kwam werken. Daar werkten ook allerlei religies. De Sjah regime was echter tegen deze vrijheid. Dus werd het een revolutie. Na de revolutie veranderde Iran totaal.   Toen jij voor de krant werkte was je tegen de Sjah. Na de revolutie kregen jullie een Islamitische republiek onder leiding van Ayatollah Khomeini. Ook een repressief regime…   Ik was lid van de Iraanse schrijvers en we hadden vrijheid nodig. We wilden de Sjah weg voor vrijheid. Na de revolutie was het een paar maanden goed, maar na 6 maanden begonnen ze iedereen te arresteren wat uitmondde in massamoorden in de gevangenissen.  Dus ben ik tegen de Ayatollah, niet omdat hij Ayatollah is, maar omdat hij ook tegen vrijheid en tegen mensenrechten is. Mijn land is totaal verwoest.   Jij zat tijdens de Sjah regime toendertijd gevangen met de huidige Ayatollah Khāmenei, die je als vriend beschouwde. Verandert dat je kijk op hem nu?   Toen ik met hem gevangen zat tijdens de Sjah regime was hij een goed mens, een aardige man. We maakten grapjes, praatten veel met elkaar over van alles, over de folteringen tot aan de liefde toe.  Maar nu is hij van een aardige man in de gevangenis veranderd in een wrede overheerser.   Ayatollah Khāmenei heeft zelf martelingen meegemaakt in de gevangenis en onder zijn regime gebeurt precies hetzelfde. Is dat niet tegenstrijdig?   Ja, maar stel dat jij grote macht krijgt, eigenlijk ongelimiteerde macht in een rijk land als Iran met miljarden aan olie inkomsten dan weet ik niet wat er met jou gebeurt.  Macht doet veel met mensen.   Wat denk je dat er moet gebeuren in Iran?   Voor meer dan 100 jaar vecht de Iraanse bevolking voor democratie en mensenrechten. Mijn generatie dacht dat wij ons land konden kiezen na de revolutie. Maar traditie bleek ook belangrijk. Wij hadden het verkeerd. De vrijheid werd vervangen door religie.  De jonge Iraanse bevolking onder 30 jaar van nu, gelooft wel in onze doel. De meesten zijn verwesterd, cultureel onderlegd in kunst, sport en muziek en gebruiken de computer.  De regering probeert dit te onderdrukken door mensen naar gevangenissen te sturen, te folteren, vrouwen te verkrachten om deze verandering tegen te gaan. Je kan de verandering vertragen maar je kan het niet tegenhouden. Ik geloof dat Iran gaat veranderen vroeg of laat.   Met weer een revolutie?   Nee, niet met een revolutie. De revolutie is over. De mensen hebben door dat er dingen moeten veranderen in het land en dat er democratie moet komen.  Een paar dagen geleden kondigde President Obama al aan dat er een einde aan de elektronisch gordijn in Iran moet komen. Ten eerste moet technologisch gezien de gordijn weg. De Iraanse regering heeft geld en moet dit gebruiken. De Iraanse bevolking heeft dit geld niet.  Ten tweede wat er moet gebeuren is dat de Iraanse oppositie buiten Iran onafhankelijke media nodig heeft. We hebben veel kleine media en twee grote media, de BBC en Voice of America. Maar de BBC is de naam van Groot-Brittannië en ook Voice of Amerika is van de Verenigde Staten. De Iraanse bevolking gelooft niet helemaal in deze landen.  Als we media hebben gerund door professionele Iraanse journalisten en we kunnen direct praten met mensen binnen Iran zou dit de situatie helpen.   Jij hebt Rooz Online opgezet. Helpt dat dan niet?   Rooz Online heeft elke maand 6 miljoen lezers. 65 procent daarvan komt van binnen Iran. Het wordt natuurlijk door de regering gefilterd, maar via een omweg komen mensen er wel. Het is natuurlijk wel goed maar wij hebben een krachtige Rooz Online nodig via internet, radio en tv. Rooz Online praat met de intellectuelen, we moeten ook met de gewone man binnen Iran kunnen praten.   Wat doe jezelf bij Rooz Online?   Elke week schrijf ik een artikel op Rooz Online over wat deze week gebeurd is in Iran en analyseer ik dat. Voor de rest schrijf ik over kunst en besteed ik de rest van de tijd aan het schrijven van mijn boeken. Ik ben mijn carrière begonnen met het schrijven van film artikelen voor Gozaresh Film, het grootste filmblad van Iran.  Maar mijn grootste liefde is literatuur. Journalist is mijn baan, maar literatuur is mijn passie en vooral geschiedenis, romans en poëzie.   Om terug te komen op broeder Hamid…  (Houshang glimlacht: my dear friend Hamid..)  Ik voelde en las totaal geen haat of wrok in je boek naar hem toe.   Ik ben geen man van haat. Zelfs voordat ik naar de gevangenis ging was er veel liefde binnenin mij.  In Iran is dat anders. Daar heerst ook wraak. Er worden mensen vermoord, er komt een ander regering en de geschiedenis herhaalt zich keer op keer. Dus als ik jou niet mag, vermoord ik jou. Ik geloof daar niet in, het is geen uitweg. Het is tijd om de cirkel te doorbreken en een nieuwe weg te vinden. Je vergeet nooit het verleden, maar je vergeeft.  We moeten leren dat iedereen met wat voor een ideeën ook recht hebben te leven in een samenleving.  Hetzelfde geldt voor mijn boek. Ik heb het 5 a 6 keer gecorrigeerd. Ik wilde het boek publiceren zonder haat. Ik ben blij dat mijn boek geen haat kent. Haat lost niets op.   Wat weet je nu over broeder Hamid?   Een vriend emailde mij een foto, en vroeg me: Ken je die man? Ik herkende broeder Hamid gelijk en mijn lichaam begon te shaken, alles kwam terug. Hij bleek ambassadeur te zijn in Tajikistan.   Nu is hij een rijke handelaar die vanuit Iran zaken doet met China.   Heb je hem een boek gestuurd?   Nee, maar anderen denk ik wel. Hij wacht denk ik op de vertaling. Natuurlijk heeft hij van mijn boek gehoord, de meeste mensen in Iran hebben er van gehoord.   Zou je hem nog willen zien?   Ik zou het niet leuk vinden om hem weer te zien, maar als ik hem zie zeg ik, ik heb mijn boek geschreven, kom naar Parijs en drink een biertje met mij.  Dat zijn ook de laatste zinnen aan het einde van mijn boek. Door deze zinnen heb ik ook de International Human Rights Book Award 2011 gewonnen. De jury was daarvan onder de indruk, na vele martelingen en ellende en pijn nodig je hem uit voor een biertje.  Maar hij is een religieuze man, dus misschien is jus d\’orange beter!   Kun je hem begrijpen vanuit zijn perspectief?   Hij was heel jong, religieus en idealistisch. Het was een weg naar succes voor hem. Van een jonge student, naar folteraar, toen ambassadeur en nu en succesvol handelaar, hij is zeer rijk.  Veel mensen in de Iraanse regering hebben zo een verleden. Zijn begonnen met het martelen van mensen. De meesten zullen dat niet bekennen. Maar mensen weten wie ze zijn. Misschien als de regime verandert, worden er dossiers gevonden met wie is wie. Ik vond totaal per ongeluk mijn folteraar terug via een foto.   Wat heb je over gehouden aan de martelingen, lichamelijk en geestelijk?   Ik heb nachtmerries, littekens van over gehouden op mijn rug, en van mijn zelfmoordpogingen. Ik kan mijn rechterhand niet meer gebruiken door alle ophangingen aan het plafond. Maar dat is niet het belangrijkste. Op een gegeven moment vergeet je de fysieke pijn en martelingen, maar mijn belangrijkste wond is in mijn hart en ziel.  Je persoonlijkheid verandert onder martelingen, het is geen gewoon dagelijkse ervaring. Ik ben niet meer dezelfde persoon als voor de martelingen, nooit meer. Mijn ziel, mijn gezondheid, deze heftige ervaringen hebben mij compleet verandert en draag ik dit de rest van mij leven bij me.   Hoe beleef je je nieuwe thuisstad Parijs?   Ballingschap is ballingschap. Buiten je eigen land ben je niet meer in je eigen situatie. Je hebt niet veel geld, geen goed plek om te wonen, maar aan de andere kant ben je vrij en kun je schrijven.  Er zijn twee kanten, maar het is beter als iemand in zijn eigen land kan én mag zijn.   Eind maart 2012 verschijnt bij Omniboek Brieven aan mijn folteraar.
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